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Acht ungewöhnliche Reiseziele auf der Reisemesse ITB: Wie sich Syrien, Albanien oder Pakistan auf der ITB in Berlin präsentieren.

 Vilma Biba wirbt auf der ITB Albanien Die ITB ist immer auch die Bühne für Länder, die neben den großen, sonnenverwöhnten oder landschaftlich faszinierenden Regionen, mit bescheidenen Mitteln auf ihre Qualitäten aufmerksam machen wollen. Ismail Beka kämpft diesen Kampf für Albanien. “Nicht viele kennen unser Land als Urlaubsziel”, sagt der stellvertretende Direktor der in Tirana angesiedelten Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. “Das Wissen um unsere Geschichte und die Nähe zur Europäischen Union ist bei vielen Leuten verbreitet.”

Nun wolle man diese Menschen als Urlauber ins Land holen. Im vergangenen Jahr waren 108.000 Deutsche zu Besuch, immerhin doppelt so viele wie 2007. “Auf der ITB möchten wir uns als Land vorstellen, das Touristen einen Mix aus Kultur und Wandern bietet”, sagt Beka. Bislang bringe vor allem ein Unternehmen deutsche Urlauber nach Albanien, das für Bildungsreisen steht.

Bildwände, die gen Decke reichen, lassen in Halle 1.2 keinen Zweifel daran, was für malerische Wanderwege den Gast in Bekas Heimat erwarten. “Wir arbeiten auch mit dem Deutschen Alpenverein zusammen”, sagt er. Docr traurig an. “Dazu kommt es, wenn man den Leuten in Albanien keine Alternativen bietet”, sagt er. “Wenn sie nach Deutschland gehen, zeugt das nur davon, dass sie nicht richtig informiert sind. Sie meinen, mit geringen Qualifikationen könne man es dort zu etwas bringen.”

http://www.morgenpost.de/berlin/article207157557/ITB-in-Berlin-Urlaub-im-Land-der-Fluechtlinge.html